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Die "Expedition", ein Teamtraining an Schulen



Konflikte erkennen und lösen - Gemeinschaft stärken

Fachstelle für Gewalt- und Kriminalprävention in der Kinder- und Jugendarbeit


Anlass

  • Die Verrohung des Schulklimas, wie seelische Gewalt, Bedrohungen und körperliche Auseinandersetzungen prägen vermehrt den Alltag u.a. an Hauptschulen.
  • Die Qualität des Unterrichts sowie das Leistungsniveau der SchülerInnen droht weiter zu sinken.
  • Die Defizite in der Lebenssituation der SchülerInnen wie z.B. Familie, Aufwachsen im sozialen Brennpunkt, Freundeskreis etc., stellen für die LehrerInnen einen Erziehungsauftrag dar, Orientierungshilfen durch Wertevermittlung und Vermittlung von Schlüsselqualifikation zu geben.
  • Das Lehrerkollegium und die Eltern fordern fachliche Unterstützung von außen bei der Bewältigung der Gewaltproblematik.

Ziele

Gemeinsames Kochen

  • Arbeiten und Unterrichten im Team:
  • gemeinsame Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der Einheiten von Klassenlehrerinnen- und Lehrern, sozialpädagogischer Fachkraft und Sonderschullehrerinnen- und Lehrern.
  • Teamteaching
  • Veränderung des Verhaltens der SchülerInnen:
  • nachhaltige Verbesserung des Klassenklimas und des Schulklimas.
  • Strukturbildende Maßnahmen an der Schule, Ausbau des Schulprogramms.
  • Mitarbeit in regionalen Kompetenzzentren und Vernetzung mit anderen Schulen.
  • Der Verein unterstützt die Schule 3 Jahre lang, danach arbeiten die teilnehmenden LehrerInnen als MultiplikatorInnen an der Fortführung des Projekts, um die Nachhaltigkeit an ihrer Schule zu gewährleisten

Verlauf (Methoden)

Teamtraining im Hochseilgarten

  • Erlebnis- und handlungspädagogische Übungen.
  • Kennenlernübungen.
  • Kommunikations- und Feedbackübungen.
  • Interaktions- und Kooperationsübungen.
  • Problemlösungsaufgaben.
  • Rollenspiele.
  • Kleingruppenarbeit.
  • Projektarbeit.

Kern des Programms

  • Verantwortungsübernahme durch die SchülerInnen.
  • Partizipation der Klasse.

Bausteine

Tauziehen am Badesee

  • Die Klasse erarbeitet eigene Gruppenregeln und Sanktionsmaßnahmen und übernimmt eigenständig die Regelkontrolle.
  • Die SchülerInnen übernehmen Ämter wie Spielleiter, Beobachter, Regelwächter und Diskussionsleiter.
  • Die Klasse organisiert eigenständig gemeinsame Aktionstage und mehrtägige Expeditionen in die Natur.

Erwartung (Voraussetzungen)

  • Schulleitung und Lehrerkollegium befürworten die Teilnahme und aktive Mitarbeit im Projekt
  • Gewaltprävention sollte Bestandteil des Schulprogramms sein und/oder werden.
  • Die Projektarbeit findet im Regelunterricht statt.

Das bieten wir:

Paddeln auf der Lahn

  • Unterstützung durch sozialpädagogische Fachkräfte der AGBS e.V. und durch Sonderschullehrkräfte der Fachrichtung Erziehungshilfe.
  • Gemeinsame Vorbereitung und methodisch-inhaltliche Planung der Einheiten mit den KlassenlehrerInnen.
  • Gemeinsame Durchführung sowie Nachbereitung der Einheiten, Auswertung und Reflexion der Klassensituation, kollegiale Beratung.

Ausgangslage

  • Kooperation von ambulanter Jugendhilfe und Schule verspricht Synergieeffekte.
  • Know-how und Erfahrungstransfer des Vereins AGBS durch Arbeit mit delinquenten und Straffälligen Jugendlichen im Bereich Täter-Opfer-Ausgleich und Soziale Trainingskurse der Jugendgerichtshilfe.
  • Kooperation von Jugendhilfe und Schule wird unterstützt vom Kreis Offenbach und dem Schulamt.

Grundlagen

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